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Cornelia Hohenegg, sichtbar anders*

*Design, das wirkt. Auftritt, der passt – mit WordPress, Canva und Klarheit.

WordPress Grundlagen

Bevor du WordPress öffnest – so planst du deine Website-Struktur

Viele starten direkt in WordPress und wundern sich später, warum die Website sich unübersichtlich anfühlt, Besucher schnell wieder gehen oder die Seite einfach nicht das tut, was sie soll.

Der Grund liegt fast immer nicht im Tool – sondern in der fehlenden Planung davor.

Was deine Website eigentlich leisten soll

Bevor du auch nur eine Seite anlegst, lohnt sich eine einzige Frage: Was ist das wichtigste Ziel meiner Website?

Das klingt einfach – ist es aber nicht. Denn eine Website kann vieles sein: ein Schaufenster, ein Akquise-Werkzeug, eine Visitenkarte, ein Vertrauensaufbauer. Wenn du dies nicht für dich klar definiert hast, dann spürt das auch dein Besucher.

Mögliche Ziele sind zum Beispiel: mehr Anfragen erhalten, deinen Expertenstatus aufbauen, Newsletter-Abonnenten gewinnen oder einfach gut auffindbar sein. Eines davon sollte dein Hauptziel sein – alles andere kommt danach.

Struktur vor Design

Eine Website-Struktur ist kein Sitemap-Dokument für den Webdesigner – sie ist dein wichtigstes Planungswerkzeug. Sie zeigt, welche Inhalte du hast, wie sie zusammenhängen und wie ein Besucher von A nach B kommt.

Eine gute Struktur beantwortet drei Fragen auf jeder einzelnen Seite:
Wer steckt dahinter? Was wird hier angeboten? Was soll der Besucher als nächstes tun?
Wenn eine dieser drei Fragen unklar bleibt, verlässt der Besucher die Seite – meistens nach weniger als zwei Sekunden.

Warum Besucher gehen – und was du dagegen tust

Die häufigsten Gründe, warum jemand eine Website sofort wieder verlässt, sind: eine unübersichtliche Navigation, kein klares Hauptthema pro Seite, zu lange Ladezeiten – besonders auf dem Handy – und kein erkennbarer nächster Schritt.

Die Lösung ist keine Frage des Designs, sondern der Struktur: wenige Navigationspunkte, ein Thema pro Seite, klare Handlungsaufforderungen und wiederkehrende Elemente, die Orientierung geben.

Denk daran: Besucher bewegen sich nicht linear durch eine Website. Sie springen, scrollen, landen irgendwo in der Mitte. Deine Aufgabe ist es, ihnen an jedem Punkt zu sagen, wo sie sind und was sie als nächstes tun können.

Brauche ich überhaupt noch eine eigene Website?

Diese Frage höre ich oft – besonders von Menschen, die bereits auf Instagram, LinkedIn oder Google My Business aktiv sind. Meine Antwort: ja, fast immer.

Social-Media-Plattformen gehören dir nicht. Algorithmen ändern sich, Reichweite schwankt, Accounts können gesperrt werden. Deine Website ist der einzige Ort im Netz, den du wirklich kontrollierst – und der einzige, der dauerhaft für dich arbeitet.

Aus der Praxis

Diese Gedanken sind nicht nur Theorie – sie entstammen direkt aus meiner Arbeit mit Kundinnen und Kunden. Zwei Beispiele, wie eine durchdachte Struktur in der Praxis aussehen kann:

→ Messe-Interior FFB

→ PR-Competence

Suchintension
SEO-Optimierung
Landingpage

Footer

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Schluss mit Canva-Chaos

Klarheit. Struktur. Sichtbarkeit.

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